Fotos: Altes Halle

letzte Aktualisierung: 26.08.2016

Wer hat historische Bilder von Halle Saale (1989/90 und älter)? Bitte melden! Sie könnten hier mit entsprechenden Texten versehen werden und so der Allgemeinheit zugute kommen.
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Text und Bildkommentare: Martin Schramme

Geschichte ist Geschichte. Das war gestern. Das ist vorbei. Wirklich? Geschichte ist auch Gegenwart. Das Heute wäre nicht ohne das Gestern. Also geht der interessierte Blick zurück. Aber wie war es damals? Wie sah das alte Halle aus?


Ein Video zum Einstieg.

Es gibt Erzählungen, doch Erinnerungen sind trügerisch. Und es gibt Fotos. Sie zeigen nur kleine Ausschnitte, aber diese ohne Wenn und Aber, ohne persönliche Färbungen und Erinnerungslücken. Im vordigitalen Zeitalter waren Bilder noch nicht so zahlreich und lange waren die meisten Fotografien schwarz-weiß. Farbe hatte die Welt auch schon früher, doch auf uralten Fotos ist die Welt schwarz-weiß. Doch die wichtigsten Informationen sind erhalten geblieben: Jahreszeit, Tageszeit, Aufnahmeort, Häuseraufschriften ...
Dass perladesa.de die nachfolgenden alten Halle-Bilder veröffentlichen kann, ist einem privaten Spender zu verdanken, der ungenannt bleiben will. Die Fotos stammen von verschiedenen Fotografen. Leider waren ihre Namen nicht in Erfahrung zu bringen.

altes Halle
links: zerstörtes Stadttheater (Opernhaus) | rechts: zerstörtes Rathaus, im Hintergrund die Hausmannstürme der Marktkirche zu Halle Saale


links: Geiststraße mit Conditorei und Bäckerei auf der linken Seite sowie Pferdebahnen, die in Halle von 1882 bis 1911 fuhren | rechts: Kühler Brunnen, Innenhof


links: Fluß und Seefisch Handlung | rechts: Optisches Institut, Große Ulrichstraße 88, Aufschrift: Haus Telegraphen Anlagen


links: Haltestelle Kröllwitz, fahrbereit ist die Linie 27 mit Stangenstromabnehmer in Richtung Bahnhof, Aufnahme vermutlich vor Oktober 1919 | rechts: links das Hotel Continental C. Leistner und rechts das Hotel Stadt Dresden am Riebeckplatz


links: Leipziger Straße mit Leipziger Turm und einem Schuhgeschäft rechts sowie einem Seifen und Tabakwarengeschäft links, Straßenbahnschienen sind zu erkennen | rechts: Alter Markt


links: Brücke über die Saale | rechts: Darstellung der Moritzburg vor dem 30-jährigen Krieg


links: Marktplatz zu Halle Saale mit Blick zum Rathaus (links) und zum Stadthaus (rechts), die Straßenbahn fährt elektrisch | rechts: Kriegsschäden an der Brunos Warte


links: Blick vom Brunnen am Telegraphenamt Richtung Siegessäule und Stadttheater | rechts: Brunnen auf dem Marktplatz zu Halle Saale


links: Marktplatz zu Halle Saale mit Blick zum Roten Turm und zur Marktkirche, etliche Droschken warten am Händel-Denkmal auf Kunschaft, unter runten Schirmen sitzen die Markthändler | rechts: Blick entlang der Stahlträgerbrücke von Giebichenstein nach Kröllwitz, an der Giebelwand rechts steht "F.W. Rothnick Conditorei Cafe"


links: Kriegsschäden an der Brunos Warte, Gleise für die Aufräumarbeiten sind verlegt | rechts: hallesche Stadtansicht am Saale-Ufer


links: Blick zur Einfahrt Geiststraße | rechts: Blick zum halleschen Telegraphenamt


links: Neues Theater an der Großen Ulrichstraße, links ein Schaufenster: "Moritz Cahn - Knaben-Garderobe - Jagdjoppen - Schlafröcke - Livre-Anzüge - Arbeiter-Garderobe - Grosses Lager ausländischer Stoffe - Anfertigung nach Mass" | rechts: malerischer Blick entlang des Saale-Seitenarms an der Moritzkirche zu Halle Saale


links: Blick von einem der Hausmannstürme (Marktkirche) auf den Marktplatz zu Halle Saale, gut zu erkennen sind Siegesbrunnen, Händel-Denkmal, Rathaus und Ratswaage | rechts: Luftbild von Halles Altstadt, auf dem Marktplatz stehen Autos, der Siegesbrunnen, der mal in Höhe Roter Turm stand, ist verschwunden - da das Rathaus noch steht, ist das Bild zwischen 1926 und 1945 entstanden


links: Menschenauflauf an der Pauluskirche auf dem Hasenberg in Halle Saale, die Leute sind sehr festlich gekleidet, vor der Kirche steht eine Kutsche, es könnte sich also um die Einweihung der Kirche 1903 im Beisein von Kaiserin Auguste Victoria handeln | rechts: Straßenbahnen halten auf dem Marktplatz zu Halle Saale, es ist offenbar die Übergangszeit zwischen Pferdebahn und Elektrischer, das Bild ist demnach zwischen 1899 und 1911 entstanden


links: Mühle Hermann Weineck und Wellenbad, links hinter den Bäumen ist die Kuppel des Gasometers das Gaswerks am Holzplatz zu erkennen | rechts: Pferdestraßenbahnen Höhe Leipziger Straße wohl in den 1880er Jahren, am Gehsteig steht ein Wagen mit der Aufschrift "Eis", am Eckgeschäft steht "C.H. Spierling"

links: Blick zum Brückenturm der Giebichensteinbrücke in Kröllwitz, ein Paar läuft durch die winterliche Talstraße | rechts: Straßenbahnen am Steintor auf dem Platz vor dem Walhalla-Theater, ein Winterbild aus der Zeit vor 1919

links: auf dem Domplatz, in der Mitte steht eine schöne große Gaslaterne | rechts: Straßenbahn mit Stangenstromabnehmer auf dem Marktplatz zu Halle Saale, teilweise zu sehen ist das Rathaus, das 1859 enthüllte Händel-Denkmal hat noch nicht den Zaun, der 1885 errichtet wurde

links: an der Schwemme, in einer Menschenansammlung steht auch ein Schutzmann, auf der anderen Seite der Saale steht an einem Giebel die Aufschrift "C.A. Matthesius", laut Adressbuch von 1888 handelt es sich um eine Lederfabrik und Handlung, Kuttelhof 6 | rechts: Blick in die Nikolaistraße, links an dem reich verzierten Haus steht der name Julius Winzer, rechts an dem quer stehenden Haus Victualien Handlung Gustav Gautz früher Fr. Kopf


links: am Trödel | rechts: Restaurationsgebäude auf der Peißnitz


links: Wilhelm Schubert | rechts: Riebeckplatz mit dem von einer Bombe getroffenen Hotel "Goldene Kugel", einer Straßenbahn mit Werbung für das Traditionsgeschäft "Gummi-Bieder" und einem mit sowjetischen Soldaten beladenen Lkw vom Typ ZIS-5


links: fertiggestellte Pauluskirche im begonnenen Paulusviertel | rechts: Osteingang der Moritzburg


links: Franckesche Stiftungen zu Halle Saale | rechts: Hauptbahnhof Halle Saale, Straßenbahnwagen halten, unter anderem Linie 17 nach Cröllwitz

links: Dom | rechts: rechts Moritzkirche, Kirche der Halloren, links Lohgerberei von H. Hildebrand (Lohgerberei = pflanzlichen Gerberei, laut Adressbuch von 1888 Lederhandlung J.K. Hermann Hildebrand, Baderei 4)

links: Lithographie des Talamtes | rechts: Hauptbahnhof Halle Saale

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