Halle an der Saale

letzte Aktualisierung: 06.08.2016

Halle ist eine faszinierende Stadt. Das sagen die meisten, die einmal dort waren. Halle ist eine besondere Stadt, denn Halle ist mehr als 1200 Jahre alt und wie Rom auf sieben Hügeln errichtet, hat zwei Burgen (Moritzburg und Burg Giebichenstein), zwei Flüsse (Saale und Weiße Elster), eine Universität (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg), eine Kunsthochschule ("Burg"), ist Sitz der Deutschen Nationalakademie (Leopoldina) und der Bundeskulturstiftung, gehört zur Wiege der Reformation (Luthermaske) und hat die älteste Bibelsammlung der Welt (Canstein Bibelanstalt). Die Bezeichung Händelstadt Halle an der Saale setzt sich aus drei Teilen zusammen: Händel, Halle und Saale.

Der Komponist Georg Friedrich Händel wurde in Halle geboren. Ihm zu Ehren errichteten hallesche Bürger ein Denkmal, das einzige in Deutschland. Es wurde am 1. Juli 1859 enthüllt. (Kultur- & Händelstadt)

Händel-Denkmal auf dem Marktplatz zu Halle an der Saale aus verschiedenen Perspektiven

Zur Herkunft des Stadtnames "Halle" gibt es verschiedene Theorien. Der beliebtesten zufolge ist der Name von der französischen Bezeichnung für Salz abgeleitet. Immerhin soll hier, an der Ostgrenze des Karolinger-Reiches, ein Kastell gelegen haben, so dass die historische Verbindung zu Frankreich gegeben wäre. Das Vorkommen von Salz am Rande des ehemaligen Zechsteinmeeres war jedenfalls ein wichtiger Grund für die Gründung und den wirtschaftlichen Aufstieg der Stadt Halle. (Salzstadt)

Die Saale ist ein Fluss. Sie entspringt in Franken im Süden Deutschlands und fließt nach Norden durch Halle in die Elbe. (Stadt am Fluss, Saalestadt)