Halle - grünste Stadt

letzte Aktualisierung: 14.08.2016

Stadtgrün und Wald
Halle an der Saale ist eine der grünsten Städte Deutschlands. Grünster Stadtteil ist Halle-Neustadt, einst die größte deutsche Neubaustadt in Deutschland, mit mehr als 26 Prozent Grünfläche. Auf Grün geachtet haben auch die Stadtväter der historischen Stadt Halle auf der Ostseite der Saale. Etliche Parks ziehen sich durchs Stadtgebiet, angefangen von Amtsgarten und Reichardts Garten im Norden über Heine-Park (auf den Felsen an der Saale), Stadtpark und Botanischen Garten bis zum Pestalozzipark im Süden. Sehr beliebt ist bei den Hallensern auch die Würfelwiese. Der drei Hektar große Reichhardts Garten im Stadtteil Giebichenstein wurde 1794 von J. F. Reichardt als englischer Garten angelegt. Seit 2002 erblüht wieder die "Blaue Blume der Romantik". Reichardts Garten gehört zum Netzwerk "Gartenträume - Historische Parks in Sachsen-Anhalt". Sehenswert ist auch der Botanische Garten der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Die Lehr- und Forschungssammlung in der Großen Wallstraße existiert seit mehr als 300 Jahren. Heute umfasst sie 4,5 Hektar Freiland und 3000 Quadratmeter Gewächshausfläche. 12.000 Pflanzenarten werden dort kultiviert und wissenschaftlich untersucht.

Die Dölauer Heide ist Halles 658 Hektar großer Stadtwald und steht unter Landschaftsschutz. Die Heide wurde seit dem Mittelalter als Holzeinschlagsgebiet vor allem für Bauzwecke und den Betrieb der Saline genutzt. Geprägt ist das Areal zudem durch den jahrhundertelangen Bergbau. Abgebaut wurden Braunkohle, Steinkohle und Kaolin.

Halles Umgebung ist hingegen sehr baumarm. Jahrhundertelang wurden Unmengen Holz aus dem Umland verheizt, um auf Halles Saline Salz zu sieden. Trotz der allgemeinen Waldarmut der Region sind auch in Halle Umgebung sehenswerte Waldgebiete zu finden. So lohnt sich immer ein Spaziergang um und auf den Petersberg (schöner Rundblick, Kirche und Kloster, Tierpark) oder durch den mehr als 200 Jahre alten Schlosspark in Dieskau. Ein schönes Stückchen Wald ist auch bei Wettin im Saalekreis zu finden.

Flüsse und Seen
Halle hat eine Gesamtwasserfläche von mehr als 600 Hektar. Landschaftsprägend in Halle (Saale) ist die Saale, die sich 25 Kilometer lang durch ein wunderschönes Tal schlängelt. Aus Franken und Thüringen kommend umspült sie im Stadtgebiet bewaldete Inseln: die 41 Hektar große Rabeninsel, die 10.9 Hektar großen Pulverweiden, die Saline, die viel besuchte Peißnitz-Insel und das Naturschutzgebiet Forstwerder. Die Inseln sind Teil einer wertvollen und partiell unter Schutz stehenden Auenlandschaft. Beeindruckend und von romantischer Schönheit am Ufer der Saale sind zudem die Felsen rechts und links (Heinefelsen, Amselgrund, Giebichenstein, Klausberge, Ochsenberg), die dem Besucher fantastische Aussichtspunkte bieten. Der unmittelbare Saale-Zufluss, die Weiße Elster, begrenzt die Stadt im Süden.
Halle hat zahlreiche Seen, die mehrheitlich Relikte des Braunkohle-Bergbaus sind. Der größte der künstlichen Seen ist der Hufeisensee mit einer Fläche von mehr als 73 Hektar. Der Hufi ist wie der Heidesee eines der beliebtesten Badegewässer in Halle und Umland.

Links zum Thema Natur

Blaues Band
Bootcenter Halle
Dölauer Heide (Wikipedia)
Saalepfad
Saaleradweg
Yachtschule Halle