Armut in Halle

Armut | Kinderarmut
Die dramatische Deinstrialisierung des Großraumes Halle nach 1990 und die in der Folge anhaltend hohe Arbeitslosigkeit haben in Halle (Saale) zu einer extremen Verschlechterung der Lebenslage insbesondere für Kinder gesorgt. Informationen des Kinderschutzbundes zu Folge leben 40 Prozent der halleschen Kinder in Armut und im Stadtteil Halle-Neustadt sind es sogar 65 Prozent. Laut "Bericht zur Kinderarmut in Halle (Saale)" von 2009 liegt Halles Kinderarmutsquote an der Spitze in Deutschland. Noch schlechter ist die Lage nur in Görlitz, Hoyerswerda, Schwerin und Bremerhaven. Für ein Paar mit zwei Kindern lag die kritische Einkommensschwelle 2007 bei 1847 Euro. Im Stadtgebiet Halle konzentrierten sich die kritischen Einkommensverhältnisse in 2008 vor allem auf die Stadtteile Silberhöhe und Neustadt. Dort lag der Anteil der Familien im Hartz IV-Bezug bei 75 bzw. 60 Prozent. Auch Heide-Nord lag über dem Stadtdurchschnitt bei 47 Prozent. Auffällig war auch die Südliche Innenstadt.

Es ist der engagierten, vielfach ehrenamtlichen Arbeit diverser sozialer Einrichtungen, Netzwerke und anderer Menschen zu verdanken, dass die Not durch vielfache Angebote etwas abgemildert wird. Die nachfolgenden Links und Adressen führen zu den genannten Helfern in der Not.

Kinderschutzbund Halle
Kinder- und Jugendhilfe
Outlaw - Gesellschaft für Kinder- und Jugendhilfe gGmbH
SOS Kinderdorf in der Region Halle Saale: SOS-Familienzentrum Bernburg, Nienburger Strasse 20-22, 06406 Bernburg, Telefon: 03471/ 35 20 -31 oder -35