Gesundheit in Halle

letzte Aktualisierung: 06.08.2016

Halle Saale hat als historisches Wirtschafts- und Wissenschaftszentrum eine lange Geschichte der medizinischen Versorgung. Anfang des 18. Jahrhunderts erfand der hallesche Medicus Friedrich Hoffmann (1660-1742) eine alkoholische Tinktur zur Vitalisierung, die später nach ihm Hoffmanns Tropfen genannt wurden. 1754 promovierte die erste deutsche Medizinerin, Dorothea Christiane Erxleben, an der Universität in Halle. In Halle wurde zu DDR-Zeiten eine Herz-Lungen-Maschine entwickelt. 1992 wurde das Institut für Geschichte und Ethik der Medizin gegründet (UKH). Forscher aus Halle sind maßgeblich an der Entwicklung von Medikamenten gegen Alzheimer und Diabetes (Probiodrug) beteiligt. In Halle (Saale) gibt es fünf Krankenhäuser.

Krankenhäuser
Bergmannstrost (seit 1894)
Diakonie (seit 1857)
Martha-Maria Halle-Dölau (1942 bis 1945 Luftwaffenlazarett)
St. Elisabeth und St. Barbara (seit 1842)
Universitätsklinikum Halle (UKH, seit 1839, Neubau 1884 und 1984)

Ambulanzen und Kliniken
Augen-Laserzentrum Halle GmbH
Autismus-Ambulanz Halle
Gastroenterologisch-onkologische Praxisklinik im Händelhauskarree
Saaleklinik
Sportklinik Halle (Zentrum für Gelenkchirurgie)

Optiker | Brillen
Apollo Optik
Böhm-Optik
Brillenwelt
Donecker Augenoptik
ZEISS Relaxed Vision Center
Schröder Optik
Trothe Optik

Selbsthilfegruppen
Kontaktstelle Selbsthilfegruppen

Medizinische Forschungseinrichtungen
Koordinierungszentrum für Kliniksche Studien

Bauvorhaben
Mitteldeutsches Protonentherapie Center Halle (Saale) (MPC, Bauprojekt in Heide-Süd)